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Podcast

Podcast Episode 11: Lasertechnik statt Unkraut jäten – Agrarroboter im Einsatz

Bisher bekämpfen Landwirt*innen Unkraut (bzw. Beikraut) mit mechanischen Geräten oder chemischen Mitteln, die CO2 freisetzen oder den Boden belasten. Doch immer häufiger könnten bald schon Roboter, die mit Laserstrahlen arbeiten, das Unkraut präzise und umweltschonend vernichten. Wie diese Roboter trainiert werden und wie effizient ein Roboter auf dem Feld ist, dazu mehr in der neuen Folge des Digital GreenTech Podcasts.

Etwa ein Viertel der globalen CO2-Emissionen entfallen auf den Agrar- und Foodsektor, wobei ein erheblicher Teil davon auf die Landwirtschaft zurückzuführen ist. Problematisch ist zum Beispiel ist die Nutzung großer Maschinen, die beim Umgraben der Felder zur Unkrautbekämpfung nicht nur den Boden belasten, sondern auch erhebliche Mengen an CO2 freisetzen. 

Eine mögliche Lösung: Roboter, die Unkraut mithilfe von Lasern vernichten. Was zunächst wie Science-Fiction klingt, wird immer mehr zur Realität. Das Forschungsprojekt LALWeco arbeitet aktuell an der Entwicklung solcher Agrarroboter. Das System setzt auf eine Kombination aus präziser 3D-Kartierung und Segmentierung, um während der Fahrt gezielt unerwünschte Beikräuter zu erkennen und mit einem Laser zu behandeln. Das so genannte "Laserweeding" bietet gegenüber herkömmlichem Hacken zahlreiche Vorteile: Es arbeitet präzise, kontaktlos und bodenschonend. Das autonome System beseitigt Beikraut in frühen Wachstumsstadien, reduziert so die Konkurrenz um Licht, Wasser und Nährstoffe und schafft optimale Bedingungen für die Pflanzen, die tatsächlich gebraucht werden.

Darüber und mehr spricht Moderatorin Linda Schwarz mit Dr. Sebastian Pütz vom Robotik und KI-Startup Nature Robots. 

    

Episode 11: Lasertechnik statt Unkraut jäten – Agrarroboter im Einsatz

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Dr. Sebastian Pütz

Nature Robots

Dr. Sebastian Pütz ist CEO des Spin-Offs Nature Robots und Senior Researcher am DFKI und hat an der Universität Osnabrück zum Thema "Navigation Control & Path Planning for Autonomous Mobile Robots" promoviert. Er machte Forschungsaufenthalte an der University of Auckland, Neuseeland, und der University of Oxford, UK. Am DFKI leitet er das Verbundprojekt LALWeco zur langzeit-autonomen Unkrautregulierung mit Lasern und war zuvor Leiter des EXIST-Forschungstransfer-geförderten Projekts PlantMap, das zur Gründung von Nature Robots führte und mittels KI und Robotik resilientere Anbaumethoden unterstützen will. Für sein Promotionsprojekt erhielt er den Intevation-Förderpreis für Freie Software der Uni Osnabrück und für seine Dissertation den 1.Preis im Rahmen der trafo:agrar Förderpreise, sowie den Robotik Talente Preis vom Land Niedersachsen. Seine Mission und die von Nature Robots ist eine hoch autonome nachhaltige Landwirtschaft der Zukunft innerhalb der ökologischen Grenzen zu ermöglichen: Speed & Scale.