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GreenTech aufs Ohr

Podcast DGT-Team

Die besten Zitate aus 13 Folgen des Digital GreenTech Podcasts.

Am 28. Juli 2022 erschien die erste Folge des Digital GreenTech Podcasts auf den gängigen Streamingplattformen. Nun, rund drei Jahre später, steht bereits bald Folge 14 in den Startlöchern und damit eine weitere spannende Episode aus der Welt von Umweltinformatik, digitaler Umwelttechnik und nachhaltiger Forschung. 

Wie kann Künstliche Intelligenz Recyclingprozesse optimieren? Welche digitalen Tools helfen dabei, Wassersysteme, Wälder oder Abfallströme effizienter zu überwachen? Und was genau hat es eigentlich mit Begriffen wie Rezyklate, Trockensubstanz-Gehalt oder Laser Weeding auf sich? Unsere Moderator*innen haken nach – und sorgen dafür, dass Forschung verständlich bleibt. Denn: Wer Umwelttechnik gestalten und nutzen will, muss sie zuerst begreifen.

In bisher 13 Folgen haben sich kluge Gedanken, ehrliche Einblicke und überraschende Perspektiven gesammelt, mit Gäst*innen direkt aus den Projekten der Fördermaßnahme und interessanten externen Expert*innen.

In diesem Artikel finden Sie eine Auswahl der eindrucksvollsten Zitate aus dem Podcast, inklusive Link zur ganzen Folge.

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„Ich stelle in der Zusammenarbeit mit der Wasserwirtschaft immer wieder fest, dass die Potenziale der Digitalisierung noch nicht erkannt werden. Vielen Unternehmen, die die eigentlichen Probleme mitbringen, fehlt der Blick dafür, was heutzutage alles schon möglich ist. Der Austausch mit der Informatik kann hier viel bewirken.“
Simon Bender, Azury Living GmbH (KIKI)

Die vollständige Folge „KI und Lernende Systeme in der Wasserwirtschaft“ gibt es hier zu hören.

Die ganze Folge „Kreislaufwirtschaft und Umweltinformationssysteme“ finden Sie hier.

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„Wie können wir die Ressourceneffizienz der Kreislaufwirtschaft erhöhen? Es gibt die Hoffnung – oder auch die Erwartung –, dass sich bestehende Probleme mit Methoden der Digitalisierung lösen lassen oder zumindest dazu beigetragen werden kann, bestehende Hemmnisse zu verringern. Ziel ist, eine höhere Ressourceneffizienz zu erreichen und mehr Materialkreisläufe zu schließen – weil die Akteure besser zusammenkommen und durch digitales Informationsmanagement effektiver interagieren können.“
Prof. Dr. Liselotte Schebek – TU Darmstadt (DigInform)

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„Der Wald ist derzeit in aller Munde – und das zurecht, denn er erfüllt unglaublich viele Funktionen. Die multifunktionelle Forstwirtschaft ist dabei ein wichtiger Begriff: Wir wollen nicht nur Holz produzieren, sondern auch Menschen ermöglichen, im Wald spazieren zu gehen, zu reiten oder Rad zu fahren. Zudem übernimmt der Wald wichtige Aufgaben für den Wasser- und Artenschutz.“
Tarek Neubert, Georg-August-Universität Göttingen (Forest Care)

Zur Folge „Der Wald im Wandel. Vom Klimawandel, Borkenkäfern und der elektronischen Nase“ kommen Sie hier.

Dieses Zitat stammt aus der Folge „Fokus Kanal: Von Starkregen, digitalen Zwillingen und Künstlicher Intelligenz“, die es hier zu hören gibt.

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„Ich wünsche mir, dass durch die Offenheit gegenüber KI-Ansätzen – gerade im Hinblick auf die Herausforderungen des Klimawandels – ein besseres Verständnis für Kanalnetze entsteht. Diese sollten nicht nur als einzelne Anlagen betrachtet werden, sondern so ausgestaltet, gesteuert und geregelt werden, dass sie effizienter funktionieren. Gleichzeitig hoffe ich, dass wir die Angst vor KI verlieren und verstehen, dass KI zwar vieles kann, aber auch viele Voraussetzungen mitbringt und längst nicht alles löst. Manchmal ist es sogar besser, gar nicht von KI zu sprechen oder sie nicht einzusetzen, weil einfache Lösungen oft schneller und effektiver umgesetzt werden können.“
Felix Weiske – Grimm Water Solutions (iSEWER)

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„Es ist nach wie vor so, dass Virgin-Kunststoff – also neuer Kunststoff, der direkt aus Erdöl hergestellt wird – günstiger ist als recycelter Kunststoff. Rezyklate sind einfach teurer, und genau daran müssen wir arbeiten.“
Max Meister – cirplus

Die komplette Folge „Plattformen für das Recycling von Plastik nutzen?“ gibt's hier auf die Ohren.

Die Podcast Episode 6 SPEZIAL: „Nachhaltigkeit von Digitalisierung messen?“ finden Sie hier.

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„Technologie sind auch Grenzen gesetzt, besonders wenn es darum geht, ein wirklich transformatives Potenzial zu entfalten. Sie kann nicht dafür sorgen, dass sich unsere Strukturen, Denkweisen und die institutionellen Rahmenbedingungen, unter denen wir handeln, verändern. Dafür müssen Menschen aktiv werden – und das sind natürlich auch politische Prozesse, die stattfinden müssen.“
Dr. Friederike Rhode – Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

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„Als ich in Indien war, war ich zunächst geschockt, wie anders das Abfallsystem im Vergleich zu Deutschland ist. Die Gerüche, die man wahrnimmt, sind ganz anders. Müllkippen sind zum Beispiel offen und man konnte einfach drauf laufen und dann läuft man direkt auf Abfall. Man sieht Personen, die die Wertstoffe wie Plastik und Metalle aus dem Abfall picken. Teilweise brennt der Müll – und auch Tiere sind auf den Müllkippen.“
Dr.-Ing. Alessio Campitelli – TU Darmstadt (DigInform)

Eine weitere Spezialfolge, „Abfallwirtschaft im globalen Süden – ein Erfahrungsbericht“, finden Sie hier.

... und weiter geht es mit einer Spezial-Folge: In die 8. Digital GreenTech Podcast folge „IT-Sicherheit in kritischen Infrastrukturen – gemeinsam statt einsam!“ können Sie hier reinhören.

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„Zuerst hat man die IT-Sicherheit den Herstellern überlassen, gesagt, schaut mal wie ihr eure Systeme sicher kriegt‘. Mit den zunehmenden Angriffen draußen in der Welt (…) war schnell klar: Das geht nicht ohne eine Generalaufsicht des Anlagenbetreibers. (…) Die Kurve steigt weiter an, auch wir rüsten noch nach. Das ist ein Wettkampf gegen die Hacker“
Dr.-Ing. Heiko Althoff – Emscher Genossenschaft Lippeverband (EGLV)

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„Als ich früher mit Studierenden Kläranlagenführungen gemacht habe (...), haben sie immer gefragt ‚Wo geht es jetzt ins Trinkwasserwerk?‘ Es geht nicht aus dem Ablauf der Kläranlage ins Trinkwasserwerk, sondern in Gewässer. Je nachdem wie viel Abstand ich zwischen Einleitung der Kläranlage und dem nächsten Trinkwasserentnahmegebiet habe, habe ich einen Zeitversatz und einen räumlichen Versatz und mehrere Aufbereitungsschritte. Wir haben keine direkte Nutzung von Abwasser zu Trinkwasser“
Swetlana Schölzel – Schölzel Consulting (DigiWaVe)

Dieses Zitat stammt aus der Folge „Verliebt in Abwasser – wie Abwasser immer sauberer wird und wie man dies nutzen kann“, welche Sie hier finden.

Die gesamte Folge „Podcast Episode 10: Mission saubere Seen – Unterwasserroboter im Einsatz“ finden Sie hier.

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„Bei den Unterwasserrobotern sehe ich eine Parallele zu Luftdrohnen, die im großen Stil von Privatleuten eingesetzt werden, um Luftaufnahmen zu machen. Unter Wasser ist das noch nicht so weit. Man könnte sich das aber auch dort vorstellen: Autonomen Systemen, die sich unter Wasser selbst lokalisieren und ihre Aufgaben ohne die Hilfe des Menschen durchführen. Dafür gibt es eine ganze Menge von Anwendungen."
Prof. Dr.-Ing. Erik Maehle – Universität zu Lübeck (MOVE)

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„Wir haben einen großen Fach- und Arbeitskräftemangel. Viele Menschen wollen nicht mehr unbedingt in der Landwirtschaft arbeiten, in Jobs, bei denen man nonstop auf dem Feld oder in Plantagen unterwegs ist. In Griechenland faulen die Orangen an den Bäumen, und die Landwirte rufen nach Lösungen. Die Besitzer der Plantagen fragen: ‚Wo sind denn eure Lösungen, liebe Robotiker und Start-ups?‘ Es wird also viel passieren. Ich denke, dass wir in zehn Jahren vollautonome Systeme haben werden, die von der Planung über Aussaat, Monitoring und Unkrautbekämpfung – sei es durch Laser-Weeding oder hochpräzises mechanisches Weeding, bis hin zur Ernte und den dahinterliegenden Prozessen alle Schritte abdecken. Die technischen Lösungen sind theoretisch bereits vorhanden.“
Dr. Sebastian Pütz – Nature Robots (LalWeco)

Mehr über die Laserroboter erfahren Sie hier in der Folge „Lasertechnik statt Unkraut jäten – Agrarroboter im Einsatz“.

Die gesamte Spezialfolge „KI-Hub x DGT – KI im Dienste der Umwelt: Sauberes Wasser und Recycling 2.0“ gibt es hier.

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„Die Menschen erwarten von KI oftmals Wunder. Wir sehen wirklich große Durchbrüche in dem Feld – seit mehr als zehn Jahren sehen wir jedes halbe Jahr ein Problem gelöst, das vorher als unlösbar galt. [...] Was wir im Hinterkopf aber behalten müssen, ist: Wo sind die Grenzen? Wie weit kann ich so etwas vertrauen?“
Prof. Dr. Andreas Maier, KI-Hub / FAU Erlangen-Nürnberg

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„Wir sollten empfänglicher sein für die Möglichkeiten der Technik. Gerade in Deutschland wird viel über die Risiken diskutiert. Diese sind ohne Zweifel auch da. Man muss aber auch die andere Seite sehen, man muss die Möglichkeiten der Digitalisierung und der digitalen Systeme stärker in den Fokus nehmen. In Deutschland würde uns ein vernünftiges Gleichgewicht ganz guttun. Man sollte die Dinge nicht schon zerreden bevor sie überhaupt begonnen werden."
Dr. Frank Schubert, Fraunhofer Institut (TreeMon)

Zu unserer aktuellsten Folge „Die Stimme der Bäume – Baumgesundheit durch Schallanalyse“ kommen Sie hier.

Die Qual der Wahl in welche Folge zuerst reingehört wird? Hier finden Sie eine Playlist mit allen Episoden. Außerdem gelangen Sie hier zur Podcastseite auf Spotify, Apple Music sowie zur Digital GreenTech Podcast-Homepage.

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